Die 5-Minuten Marktauswahl für Infoprodukte…

NischeWir haben bereits in einem früheren Post gesehen, dass man sich sich seine Nische und das Infoprodukt nicht aussucht, sondern dass man diese finden muss.
Jedoch sollte man die Nische bereits bevor man Energie, Zeit und Geld investiert evaluieren, ob sich der Einsatz lohnen kann. Die Antworten auf folgende 5 Fragen klären, ob es sich lohnt, die Nische weiter zu verfolgen (nach Ryan Levesque):

#1 Enthusiasten-Markt – Interessieren sich Menschen ständig und wiederkehrend für das Thema?

Beispiele hierfür sind der Golf-Markt, Tennis, Gewichtsverlust, Hundetraining oder Musik-Lektionen.
„Falsche“ Nischen wären Märkte, die nur eine einmalige Lösung eines Problems suchen, da diese nach der Lösung Ihres Problems nie mehr kaufen werden.  Beispiele sind Warzenentfernung, Haarverlust oder Herpesprobleme.

#2 „Immergrün“-Markt –  ist das Thema seit 50 Jahren interessant und bleibt es für die nächsten 50 Jahre?

Beispiele sind der Beziehungsmarkt, Dating, Gesundheit & Fitness, Fortbildung oder Finanzen.

#3 Potential für wiederkehrendes Einkommen – geben Menschen bereits monatlich oder regelmäßig im Markt Geld aus?

Beispiele sind Garten, Yoga, Sport-Coachings oder längerfristige Behandlungen für Gesundheitsprobleme.

#4 Potential für ein hochpreisiges Endprodukt?

Beispiele sind ein € 10.000,- Golf-Urlaub, hochpreisige Live-Seminare oder individuelle VIP Coachings.

#5 Gibt es Affiliate-Partner Möglichkeiten?

Sind bereits Affiliate Angebote auf beispielsweise digistore24, clickbank, JVZOO oder Commission Junction verfügbar?

Kannst Du 4 oder idealerweise 5 dieser Fragen mit Ja beantworten hat man gute Voraussetzungen – bei drei oder weniger ist die Idee vermutlich nicht ideal, um ein Online Business zu starten…

Mit Rezepten schneller zu passivem Einkommen

Es gibt viele Wege zur erfolgreichen Umsetzung passiven Einkommens. Man kann alle verfügbare Literatur lesen; selbst versuchen, so lange zu experimentieren, bis sich der Erfolg einstellt – oder aber man nutzt „Rezepte“, wie ich Dir in diesem Video beschreibe:

Wie man ein Produkt erstellt, welches sich nicht verkauft…

Obwohl escrew-106359_640s seltsam klingt werden sehr viele Produkte erstellt, die sich nicht verkaufen. Was sind hierfür die Gründe und wie kann man diese vermeiden?

Der größte Fehler ist, dass viele glauben, zu wissen, was die Kunden wollen und dann sofort mit der Umsetzung beginnen. Heutzutage ist es leicht möglich, mit dem Zielpublikum zu kommunizieren und konkret zu fragen, was die Kunden möchten. Mit dem Feedback, welches man hier erhält, kann man entsprechend ein Produkt kreieren, welches zielgerichtet die Bedürfnisse der Kunden trifft, da man diese zuvor in den Prozess mit eingebunden hat…
Das Produkt, welches aus diesem Prozess hervorgeht, muss nicht mit Quantität und State-of-the Art Multimedia glänzen – viel wichtiger ist dem Kunden das zu bekommen, was er wirklich sucht und was ihm hilft, Bedürfnisse zu erfüllen oder Wünsche zu befriedigen.
Feedback kann man durch Kommentare auf dem eigenen Blog, auf Facebook oder Twitter erhalten, sowie auch in direkter Kommunikation mit der eigenen E-Mail Liste. Und das ist heute leichter als jemals zuvor…

Steht man vor einem Produktlaunch spricht man das Zielpublikum an, dass man gerade ein gewisses Produkt entwickelt und bitte um Kommentare du Feedback. Abhängig vom Feedback der Kunden kann man dann das Produkt vor dem Launch entsprechend adaptieren – das ist bei Infoprodukten sogar bis kurz vor dem Launch möglich.

Vorteilhaft ist auch, sich anzusehen, welche ähnlichen Produkte sich im Markt verkaufen, um dann zu analysieren, wie man diese Produkte noch besser und auf die Kundenwünsche zugeschnitten entwickeln kann…

Erstelle Dein digitales Produkt

Deine Ideen – basierend auf den Bedürfnissen und Wünschen Deiner Nische – sind die Keime, aus denen Dein digitales Produkt entsteht. Du nutzt Dein digitales Produkt um Dein digitales Business zu erschaffen. Dein Online Business bringt Dir das Einkommen, welches Du nutzt, um Deinen idealen Lifestyle zu leben. Und Dein Lifestyle gibt Dir die Freiheit, die Du brauchst, um in der Welt Deinen Beitrag und Einfluss in der Welt zu leisten…
Wenn Du Dir kurz Zeit nimmst und darüber nachdenkst wirst Du feststellen, dass in diesem Moment Menschen in der ganzen Welt online nach Informationen suchen, für die Du die Antworten parat hättest. Genau in diesem Moment sucht jemand an seinem Computer oder mobilen Gerät nach einer Lösung zu einem Problem, welches Du vermitteln könntest.

Was werden sie finden? Sind die Lösungen, die verfügbar sind, so gut, wie Antworten, die Du ihnen geben könntest?

Du beginnst mit den Themen, nach denen bereits aktiv gesucht wird. So kannst Du all denen, die nach Lösungen suchen, mitteilen, dass Dein Produkt genau diese beinhaltet. Als nächstes bringst Du einzelnen Schritte Deiner Lösung in eine logische Reihenfolge, um sie Deiner Zielgruppe beizubringen. Und zusätzlich bringst Du Themen ein, von denen Du weißt, dass Deine Kunden diese wissen müssen (sie selbst eventuell aber nicht…) einschließlich Deiner Geschichten und Erfolgsformeln für den Erfolg.

Wonach suchen Menschen Online im Speziellen?

Erstelle eine Liste von Wörtern und Phrasen, nach denen Menschen online suchen und die zu Deinem Thema passen. Die Liste sollte mindestens 5-10 Suchbegriffe beinhalten. Nutzt Du diese Begriffe in Deiner Produktbeschreibung verkauft sich das Produkt viel leichter – schließlich beschreibst Du genau die Lösung des Problems, nachdem die Käufer suchen!

In welcher Reihenfolge sollte Deine Lösung am besten erstellt werden?

Wenn Du Dein Produkt rein auf den Suchbegriffen basieren würdest – in welcher Reihenfolge würdest Du diese abarbeiten, so dass der Kunde das vermittelte am Besten verarbeiten kann?

Was müssen die Kunden noch lernen, von dem sie vielleicht noch nicht einmal wissen?

Um zum kommunizierten Thema die besten Lernerfolge zu erhalten gibt es meistens Themen, die zu den gesuchten Begriffen geschult werden sollen. Hier nutzt Du Dein Wissen und bringst all die Inhalte ein, die nur Du kennst – diese Themen nehmen vermutlich den Hauptbestandteil Deines Produktes ein.

Wie man den Wert Deines Systems für die Kunden verständlich „übersetzt“

Wie bereits erwähnt können Menschen den Wert von Information nicht sehr gut bewerten. Daher musst Du Ihnen den Wert Deines Systems erklären und veranschaulichen.
Um den Wert Deines Systems zu „übersetzen“ brauchst Du eine Art Schema, welches das Ergebnis Deines Systems mit dem verbindet, was die Kunden schätzen.

Die gängigsten „Währungen“ des Werts Deines Systems sind

Geld, Zeit und Arbeit

Wenn Du den Wert Deines Systems in eine dieser Währungen übersetzt gibt Dir das eine große Hilfe, wie Du Deinen Kunden den Nutzen Deines Systems erklären kannst – zusammen mit den Produkten, Deiner Beratung und Deinem Coaching – damit Deine Kunden den hohen Wert des Systems schätzen und entsprechend dafür bezahlen:

Wert-Veranschaulichung Deines Systems:

  • Dein System – schreibe den Namen Deines Systems:
  • Übersetzte den Wert Deines Systems in die Währungen „Geld“, „Zeit“ und „Arbeit“:
  • Erkläre den Wert Deines Systems und beginne wie folgt: „Lass mich Dir erklären, wie Dir mein System helfen wird, folgendes an Geld / Zeit / Arbeit zu sparen“

Wie definiert man eigentlich „werthaltige Inhalte“?

System statt Informations-Aufsummierung

Heutzutage empfinden Menschen Informationen grundsätzlich als nicht sehr „wertvoll“. Was ist Information überhaupt wert? Schließlich kann man doch alles „googeln“?

Systeme hingegen haben einen größeren wahrgenommenen Wert. Doch der Mensch der heutigen Zeit hat in der Regel keine Lust, sich durch eine Zusammenstellung von „zufälligen Informationen“ zu kämpfen, um dann zu der Lösung zu gelangen die sie suchen. In unserer kurzlebigen Zeit nimmt sich dafür einfach niemand mehr die Zeit.
Man wünscht sich die Lösung des Problems verpackt in eine „Magische Formel“, mit einfacher Schritt-für-Schritt-Anleitung, die die erwarteten Ergebnisse vorhersehbar und beständig liefert – und das mit so wenig Risiko oder Aufwand wie möglich.

Die folgenden Fragen helfen, Deine Lösung in eine „Magische Formel“ zu verpacken, die Du potentiellen Kunden vorstellen kannst und die sofort vermittelt, dass sie die versprochene Lösung zum Problem der Kunden liefert:

  • Was ist die Lösung des größten Problems Deiner Kunden?
  • Was sind die drei konkreten Action Steps, die Deine Kunden anwenden werden, um ihr Problem zu lösen?
  • Benenne Dein System (mit folgendem Ansatz: „das 3-Schritte-System um…“

Mit dieser Vorgehensweise wir der wahrgenommene Wert Deiner Informationen für den Nutzer deutlich erhöht…

Wie man werthaltige Inhalte erstellt

Im vorigen Kapitel haben wir erläutert, wie man seine Nische findet. Jetzt geht es darum, für diese Nische werthaltige Inhalte zur erstellen – und zwar Inhalte, die die Bedürfnisse und Sorgen der Nische befriedigen.
Die Inhalte sollten einerseits das beinhalten, von dem Du fundiertes Wissen hast oder was Du am besten kannst, und sie sollten andererseits der Nische helfen, das zu finden, wonach sie suchen. Wie im vorigen Kapitel beschrieben findest Du das heraus, indem Du direkt gezielte Fragen stellst und aus den Antworten die Themen erhältst, die Du in Deinen Inhalten behandeln solltest.
Natürlich stellt sich jetzt die Frage – wie erstelle ich mein Produkt? Wie bekomme ich das, wonach mein Publikum sucht, in ein Produkt?

Interviews und Umfragen

Eine Möglichkeit, wertvollen Content zu erzeugen, ist es, anerkannte Experten zum Thema zu interviewen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. So kann man beispielsweise für eine Sport-Nische die besten Sportler einer Sportart zum idealen Training befragen und dann zu veröffentlichen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, Umfragen zum Thema durchzuführen und die Ergebnisse dann zu publizieren.

„How to“ – Videos:

Für viele Nischen sind „How-to“-Videos ein ideales Mittel, um wertvollen Content zu erstellen. Beispielsweise kann jemand, der Gitarre lernen als Nische entwickeln will Videos für die ersten Schritte aufnehmen und veröffentlichen. Ein Golflehrer, der ein spezielles Thema des Sports kommunizieren will, kann dies mit einigen Videos darstellen, und jemand, der beispielsweise Zen-Gärten als Nische entwickeln möchte kann durch einige „How-to“-Videos Einsteiger zum Thema gewinnen.

Zusammenfassung anderer Experten-Meinungen

Durchaus effektiv ist es auch, bereits bestehende Inhalte von anderen Experten übersichtlich und kompakt zusammenzufassen. Ein Beispiel dazu ist ein Börsen-Newsletter, der die wichtigsten Informationen für den Nutzer – abhängig von der jeweiligen Nische – zusammenfasst und kommentiert.
Es ist also nicht unbedingt notwendig, immer etwas Neues zu kreieren oder zu erfinden. Es geht darum, die Bedürfnisse der Zielgruppe zu erkennen und durch den kommunizierten Inhalt zu erfüllen.

Digitale Aufnahme von Coachings oder Schulungen

Bist Du im Coaching oder Trainings-Markt kannst Du leicht werthaltige Inhalte erzeugen, indem Du eigene Coachings aufnimmst und Teile davon als Video oder Audio veröffentlichst. Dies hat gleichzeitig den Vorteil, dass die Kunden ein Bild von Dir und Deinem Stil bekommen.
Du tust das, was Du ohnehin als Coach täglich durchführst – und bekommst ohne weiteren Aufwand digitalen Content, den Du als kostenlosen Inhalt zur Steigerung Deiner Autorität anbieten kannst.
Oder Du erzeugst daraus bereits ein Info-Produkt, welches Online verkauft werden kann…